Zusammenfassung
Eine kleine Tube mit großer Wirkung: La Roche-Posay hat mit seiner Cicaplast B5-Aktion, bei der jeder Kauf einen Euro an Krebsbetroffene spendet, aktuell für das stärkste Gesprächsthema im deutschen Skincare-Segment gesorgt. Die Kombination aus Hautpflegeprodukt und sozialem Engagement trifft offenbar einen Nerv, denn kaum eine andere Marke schafft es derzeit, Konsumverhalten und Solidarität so unmittelbar miteinander zu verknüpfen. Dieser Erfolg wirft ein Schlaglicht darauf, wie sehr sich die Erwartungen an Kosmetikmarken verändert haben: Wirkstoffe allein reichen längst nicht mehr, es braucht eine Geschichte dahinter.
Details
Während La Roche-Posay mit seiner Charity-Kampagne punktet, baut Schwarzkopf seine Präsenz in den Haarpflegewelten von dm und Rossmann weiter aus und bleibt damit eine feste Größe im deutschen Drogerieregal. Auch CeraVe profitiert gerade von einer neuen Welle an Skincare-Rankings, in denen die Marke für ihre Kombination aus Sicherheit, Wirksamkeit und Einfachheit gelobt wird – ein Versprechen, das offenbar bei immer mehr deutschen Verbraucherinnen und Verbrauchern verfängt. Nicht nur Cremes, auch die Stadt Berlin selbst rückt ins Zentrum des Gesundheitsgesprächs: visitBerlin hat Anfang Oktober gezielt die internationale Medizintourismus-Kommunikation verstärkt, und nur wenige Tage später eröffnet mit dem World Health Summit vom 11. bis 13. Oktober ein hochkarätiger Kongress, der die Hauptstadt endgültig zum Treffpunkt für globale Gesundheitsthemen macht. Parallel dazu positioniert sich Femibion mit einer aktuellen Kampagne rund um Femibion Menopause klar im Bereich der Frauengesundheit und reagiert damit auf ein Thema, das lange tabuisiert wurde und nun zunehmend offen diskutiert wird. Im Beauty-Segment legt Rituals Cosmetics mit einem für den 6. Oktober angekündigten Newness Weekend in den deutschen Boutiquen nach und sorgt mit neuen Produkten für Vorfreude bei treuen Kundinnen. L'Oréal Paris hält mit seiner Elvital-Reihe dagegen, die aktuell in dm-Haarpflege- und Selfcare-Aktionen prominent platziert wird, während Catrice bei dm und Rossmann mit frischen Produkten und trendigen Inhalten für Aufmerksamkeit bei einem eher jungen, preisbewussten Publikum sorgt. Und selbst Nivea, eine der ältesten und bekanntesten deutschen Hautpflegemarken, bleibt trotz schwächerer Konzernzahlen fest im Bewusstsein der Verbraucher verankert – ein Beweis dafür, dass Markenbekanntheit manchmal mehr wiegt als aktuelle Geschäftszahlen.
- 1Im Beauty-Segment legt Rituals Cosmetics mit einem für den 6.
- 2Die Kombination aus Hautpflegeprodukt und sozialem Engagement trifft offenbar einen Nerv, denn kaum eine andere Marke schafft es derzeit, Konsumverhalten und Solidarität so unmittelbar miteinander zu verknüpfen.
- 3Dieser Erfolg wirft ein Schlaglicht darauf, wie sehr sich die Erwartungen an Kosmetikmarken verändert haben: Wirkstoffe allein reichen längst nicht mehr, es braucht eine Geschichte dahinter.
- 4Während La Roche-Posay mit seiner Charity-Kampagne punktet, baut Schwarzkopf seine Präsenz in den Haarpflegewelten von dm und Rossmann weiter aus und bleibt damit eine feste Größe im deutschen Drogerieregal.
- 5Oktober ein hochkarätiger Kongress, der die Hauptstadt endgültig zum Treffpunkt für globale Gesundheitsthemen macht.
Fazit
In der Summe zeigt sich eine Branche, in der Hautpflege, Nahrungsergänzung und Gesundheitstourismus enger zusammenrücken als je zuvor. Ob Spendenaktion, Drogerie-Kampagne oder internationaler Fachkongress – die deutsche Kosmetik- und Gesundheitswelt bewegt sich aktuell auf mehreren Ebenen gleichzeitig und macht deutlich, dass Wohlbefinden längst mehr bedeutet als nur eine gute Creme im Badezimmerschrank.