Zusammenfassung
Mit Beginn des Septembers fällt die Bewegung in den Filialen und digitalen Katalogen von Watsons auf. Die durch Markenkooperationen bereicherten neuen Kataloginhalte haben die Kette zum sichtbarsten Namen auf der Kosmetikagenda gemacht. Diese Strategie, die nicht allein auf Rabatte setzt, sondern von Markenpartnerschaften getragen wird, scheint Watsons einen Schritt vor seine Konkurrenten zu bringen. Dass Verbraucher beim Kosmetikeinkauf inzwischen nicht nur nach dem Preis, sondern auch nach einer Kampagnengeschichte suchen, erklärt, warum solche Kooperationen so viel diskutiert werden.
Details
Doch Watsons steht auf dieser Bühne nicht allein. Gratis bleibt mit seiner starken Position auf Rabattplattformen eine der unverzichtbaren Adressen für den Kosmetikeinkauf; die beständige, immer wiederkehrende Präsenz der Marke in Katalogen ist ein Zeichen dafür, dass sie in den Konsumgewohnheiten ein dauerhaftes Vertrauen aufgebaut hat. Flormar wiederum tritt im Make-up-Segment fast wie ein Referenzpunkt auf; seine häufige Präsenz auf Produktseiten zeigt, wie tief sich die Marke in die täglichen Make-up-Routinen eingefügt hat. Auch die anhaltende Präsenz von Rossmann in aktuellen Katalogen darf nicht übersehen werden: Die Marke, die ihre Handelsstärke bewahrt, hebt mit ihrer Vielfalt an Nicht-Kosmetikprodukten zugleich den durchschnittlichen Warenkorb. Cosmetica hingegen ist mit den September-Katalogen wieder ins Rampenlicht zurückgekehrt und hat seine etwas verblasste Sichtbarkeit aufgefrischt; diese Rückkehr zeigt zugleich, wie stark die Marke auf saisonale Kampagnen angewiesen ist. Auf der Dermokosmetikseite spielt sich die eigentliche Geschichte bei La Roche-Posay ab: Die Marke, die in den Sichtbarkeitsberichten für September in die oberen Ränge geklettert ist, scheint zu belegen, dass das Bewusstsein für Hautgesundheit inzwischen nicht mehr als Luxus, sondern als Grundbedürfnis wahrgenommen wird. Oriflame wiederum hält seine Bekanntheit, indem es das klassische Katalogverkaufsmodell auch im digitalen Zeitalter weiterführt, was zeigt, wie lebendig das Direktvertriebsmodell in der Türkei nach wie vor ist. Eve Shop findet zwar regelmäßig Platz in Rabattkatalogen, doch der Rückstand auf die großen Ketten verdeutlicht die Grenzen des Wachstumspotenzials der Marke. Bioderma's starke Position in den Dermokosmetikberichten deutet darauf hin, dass das Segment der Apothekenkosmetik wächst, während die häufige Erwähnung von Bepanthol Derma in Gesprächen über Hautpflege zeigt, wie entscheidend Empfehlungen von Nutzern bei der Markenwahl inzwischen geworden sind.
- 1Mit Beginn des Septembers fällt die Bewegung in den Filialen und digitalen Katalogen von Watsons auf.
- 2Die durch Markenkooperationen bereicherten neuen Kataloginhalte haben die Kette zum sichtbarsten Namen auf der Kosmetikagenda gemacht.
- 3Diese Strategie, die nicht allein auf Rabatte setzt, sondern von Markenpartnerschaften getragen wird, scheint Watsons einen Schritt vor seine Konkurrenten zu bringen.
- 4Dass Verbraucher beim Kosmetikeinkauf inzwischen nicht nur nach dem Preis, sondern auch nach einer Kampagnengeschichte suchen, erklärt, warum solche Kooperationen so viel diskutiert werden.
- 5Doch Watsons steht auf dieser Bühne nicht allein.
Fazit
Betrachtet man all dies zusammen, zeigt sich, dass sich der türkische Kosmetik- und Gesundheitsmarkt entlang zweier Achsen formt: Auf der einen Seite stehen die Kampagnen- und Katalogkraft traditioneller Ketten wie Watsons, Gratis und Rossmann, auf der anderen der Aufstieg von Dermokosmetikmarken wie La Roche-Posay, Bioderma und Bepanthol Derma mit ihrem Fokus auf wissenschaftliche Inhalte und Hautgesundheit. Die beständige Stärke von Flormar im Make-up und das Katalogerbe von Oriflame zeigen, dass der Markt zugleich klassische und neue Konsumgewohnheiten vereint. Der September ragt als Zeitraum heraus, in dem sich die Kampagnentaktiken der großen Ketten und das wachsende Hautgesundheitsbewusstsein im Dermokosmetiksegment miteinander verflechten.